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Konzept „lernen –Lernen“/Unser Haus des Lernens Inhaltlicher Aufbau: Unser Haus des Lernens |
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September |
Okt/Nov |
Dezember |
Jan/Februar |
März |
April/Mai |
Juni/Juli |
Kooperative
Lernformen |
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10. Klasse |
Wiederholungs- |
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Think – Pair – Share Doppel- Partnercheck A-B
Methode Murmelgruppen Placemat Vier-Ecken Marktplatz Galeriegang Numbered-Heads-Together Drei-Schritt-Interview Gruppenrallye Appointment Ausstellung Graffiti |
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9. Klasse |
Wiederholungs- |
Betriebs-praktikum |
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Bewerbungstraining |
Kommuni- |
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8. Klasse |
Wiederholungs- |
Präsentations- |
Präsentations- |
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Zeiteinteilung/ Selbst
- |
Kommuni- |
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7. Klasse |
Wiederholungs- |
Notizen |
Informations- beschaffung |
Visualisierungs- |
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Brainstorming |
Gruppenarbeit
II ?? |
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6. Klasse |
Wiederholungs- |
Lese- |
Markieren |
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Klassen-arbeiten
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Mind |
Arbeit
mit Nach- |
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5.
Klasse |
Einführungs- |
Haus- Lernvorbereitung |
Mind- |
Lerntypen
/ effektiv üben |
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Gruppenarbeit
I ?? |
Mentales |
Wir wissen, der Übergang in die weiterführende Schule verlangt eine Menge von den Schülern und Schülerinnen. Zu Beginn an der neuen Schule heißt es nämlich, sich auf etliche Neuerungen einzustellen, da gibt es neue Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen, Lehrer und Fächer, die ebenso neue Erwartungen, Arbeitsweisen usw. mit sich bringen. All das beeindruckt und beschäftigt mitunter so stark, dass wir den Anfang an der neuen Schule mit einer Einführungswoche gestalten. Sie dient hauptsächlich der Förderung des Gruppenbildungsprozesses in den neu gebildeten Klassen. Spielerische, entspannende und kreative Elemente sollen eine Atmosphäre des Wohlfühlens erzeugen und eine erste Identifikation mit der neuen Schule fördern. Deshalb nimmt die Einführungswoche in unserem schulinternen Lehrplan eine Sonderstellung ein, da sie nicht eine bestimmte Methode geschlossen vorstellt und einübt. Stattdessen lernen die neuen Schülerinnen und Schüler einige Aspekte von ausgewählten Lern- und Arbeitstechniken kennen, die teilweise an späteren Schwerpunkttagen vertieft werden. In dem vorgesehenen Wochenzeitplan wechseln sich kleine Bausteine zum Thema "Lernen lernen" mit spielerischen Elementen ab, so dass die Schülerinnen und Schüler am Ende dieser Woche einen ersten Einblick in die Themenkreise "Hausaufgaben", "Mein Arbeitsplatz", "Checklisten" und "Entspannung" gewonnen haben. Danach gestaltet sich der Methodenlehrplan wie folgt.
Schwerpunkt in Klasse 5 sind elementare Lern- und Arbeitstechniken im Bereich der Eigenorganisation des Lernprozesses (z.B. Heftführung, Hausaufgaben, Fragen der Zeiteinteilung) bis hin zur Vermittlung grundlegender lernbiologischer Kenntnisse - natürlich in altersgemäßer Form - wie z.B. Fragen zum effektiven Lernen durch Wiederholung, Verwendung unterschiedlicher Sinneskanäle, Einteilung der Lerneinheiten in Portionen oder Bedeutung von Lernpausen. Dazu gehört auch, dass sie die unterschiedlichen Funktionen der beiden Gehirnhälften theoretisch kennen lernen und mit der Technik des Mind Mapping bzw. des Bildermachens schon praktisch umsetzen und anwenden.
Klasse 6
Grundlegende Lerntechniken der Informationsentnahme und -verarbeitung werden in Klasse 6 vermittelt. Hierzu gehören die Arbeit mit Nachschlagewerken, Lesetechniken, Techniken des Markierens und Strukturierens, die dann in der Weiterführung und Vertiefung der Mind Mapping Technik integriert werden.
Klasse 7
Die bisher erworbenen methodischen Fähigkeiten werden in komplexer Form erweitert und vertieft bei gleichzeitigem Erlernen von Techniken, die es den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7 ermöglichen, in der Arbeit in Projekten tatsächlich selbstständig zu arbeiten. Dazu gehören z.B. unterschiedliche Formen des Brainstormings, Wege der Informationsbeschaffung außerhalb des schulischen Umfeldes bis hin zu Kenntnissen, wie die neu gewonnenen und entsprechend strukturierten Informationen in angemessener und motivierender Weise visualisiert werden können. Das Anfertigen von Lernplakaten wird entsprechend trainiert.
Klasse 8
In Klasse 8 nimmt die Komplexität der methodischen Bausteine zu. Schwerpunkt in dieser Klassenstufe ist die Vermittlung von Techniken, mithilfe derer gewonnene und verarbeitete Informationen an andere weitergegeben werden können. Hierzu setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Aspekten des Präsentierens auseinander, einer Fähigkeit, die in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Abgesehen davon sind die Schülerinnen und Schüler dieses Alters zunehmend durch außerschulische Verpflichtungen wie Aktivitäten in Sportvereinen, Jugendgruppen, Musikschulen oder im kirchlichen Bereich geprägt; außerdem zeigen sie ein freizeitorientiertes Verhalten im Alltag und müssen dennoch zeitlich intensive schulische Anforderungen erfüllen. So ist es gerade in dieser Situation von Bedeutung, dass sie anhand von Techniken der Zeitplanung ihr tägliches Leben sowie ihre schulischen Belange möglichst stressfrei und zielorientiert zu organisieren lernen. Zudem werden sie mit Methoden vertraut gemacht, die ihnen helfen, ihr eigenes Lernverhalten zu analysieren, zu bewerten und dadurch zu verbessern.
Klasse 9
Die Schülerinnen und Schüler dieser Klassenstufe wenden sämtliche eingeführte Methoden - natürlich ihren eigenen Bedürfnissen und Lerntypen entsprechend - in komplexen Lernsituationen an. Zusammengefasst, erweitert und umgesetzt werden diese Kenntnisse und Fähigkeiten mit der systematischen Einführung in die Projektplanung (nicht das projektorientierte Arbeiten), deren Beherrschung Grundlage für eine Reihe langfristig angelegter Projekte in den Jahrgängen 9 und 10 ist. Sie dient unter anderem der Vorbereitung des Betriebspraktikums, der Berufswahl und in Teilen einem Bewerbertraining. Die Durchführung einzelner Projekttage fällt in die Fachbereiche Politik und Deutsch.
Klasse
10