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Medienerziehung
und neue Technologien An der Realschule Borgentreich werden Schüler/innen von medienkompetenten
Lehrer/innen unterrichtet, um sie selbst zu medienkompetenten Bürgerinnen und Bürgern
mit optimalen Berufschancen und gesellschaftlicher Verantwortung werden zu
lassen. Unsere Schule schafft Rahmenbedingungen, um die besonderen Fähigkeiten
und Interessen der Schüler/innen im Umfeld der Neuen Technologien zu fördern. Handlungsfelder Neue Medien und Technologien Unsere Schule bietet Schüler/innen einen aktuellen Einblick in den sich
ausbreitenden und zukunftssicheren Bereich der Medienberufe. Die Nutzung multimedialer und ausgesuchter Lernsoftware in den einzelnen Fächern
soll einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung des Unterrichts liefern. Unsere Schule ermöglicht Lehrer/innen und Schüler/innen, sich mit den
Mitteln der schulischen Computerausstattung und zusätzlich über Fortbildungsmaßnahmen
zu qualifizieren. Die Schule stärkt die Medienkompetenz der Schüler/innen. Das Internet als Kommunikationsmittel und als Quelle für umfangreiche
Recherchen soll für alle Schüler/innen und Lehrer/innen fester Bestandteil der
Unterrichtsarbeit und ihrer Vorbereitung werden. Pädagogische
Begründung zum Netzwerkeinsatz Angemessene Computerausstattung und Internet-Zugang sind Grundvoraussetzungen für die Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule. In Deutschland haben Schulen im Vergleich zu anderen fahrenden Industrienationen weiterhin großen Nachholbedarf, was die Ausstattung mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien betrifft. Vereinzelte Computerarbeitsplätze, selbst der schulische Computerraum, reichen nicht aus, um den alltäglichen Medienzugang für alle Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. Nutzung von Computereinsatz in Schulen Der Einsatz der Informations- und Kommunikationstechniken in Schulen hat sich in den letzten Jahren entscheidend verändert; er steht z. Zt. vor völlig neuen Herausforderungen. Es ging bisher im Wesentlichen um die Einrichtung eines Computerraumes, in dem die Informations- und Kommunikationstechnische Grundbildung vermittelt und ein Wahl(pflicht-)fach Informatik unterrichtet wurde. Die Realschule Borgentreich hat schon frühzeitig mit der Einrichtung eines Computerraumes begonnen und die notwendige Hard- und Software beschaffen können. In der zweiten Generation werden Computer und Computernetze über den Lerngegenstand hinaus nun auch als vielseitige Lernmittel eingesetzt. Sie können in ihrer Funktion als Automat, Werkzeug und/oder Medium in nahezu allen Fächern Bücher, Arbeitshefte und Folien sinnvoll ergänzen. Die Lernziele betreffen nicht die Technik selbst, sondern Arbeitstechniken wie das Recherchieren und Präsentieren von Informationen - allgemein gesprochen: Medienkompetenz oder Informations- und Kommunikationskompetenz. Für eine solche Integration der Technik in den Unterricht reicht ein Computerraum als Technikausstattung einer Schule nicht mehr aus. Ziel muss es sein, die Technik auch in Klassenräumen und Fachräumen zur Verfügung zu stellen. Sie muss, wie die traditionellen Medien, z.B. der Overhead-Projektor immer dann verfügbar sein, wenn dies vom Unterrichtsinhalt her sinnvoll erscheint. Dabei geht es nicht nur um Computer, sondern auch um Peripherie-Geräte wie Drucker, Beamer u. ä., um die Vernetzung von Klassenräumen und die Schulverkabelung, Telekommunikationsanschlüsse und Internetzugänge, Verbrauchsmaterial und laufende Telekommunikationskosten, Schulung und Wartung des Systems. Wir haben versucht, den neuen
Anforderungen durch Einrichtung eines zweiten kleinen Rechnerraumes im
ehemaligen Textilraum gerecht zu werden. Auch dieser Raum bietet für kleine Schülergruppen
die Möglichkeit im Internet zu arbeiten oder die an der Schule vorhandene
Software zu nutzen. Durch schulinterne und externe Schulungen[1]
sind und werden immer mehr Kolleginnen und Kollegen in die Lage versetzt, die
neuen Möglichkeiten zu nutzen. Neue
Medien verändern das Lernen Mit neuen Medien lässt sich anderes besser lernen. Besser deshalb, weil Multimedia/Internet im Vergleich zu herkömmlichen Medien neue Qualitäten besitzen. Multimedia/Internet integriert unterschiedliche Medienarten und Darstellungsformen (Text, Bild, Film, Ton, Daten, Zahlen, Grafiken) und macht Sachverhalte anschaulicher. Durch die Funktionsvielfalt der Information, Illustration und Simulation werden motivierende neue Lernzugänge erschlossen. Neue Medien sind interaktiv. Schüler können im Rahmen der Mediennutzung Rückfragen stellen, Antworten bekommen und Lerntempo und Schwierigkeitsgrad selbst bestimmen. Interaktions-, Kommunikations- und Informationsanlässe und die Möglichkeit, selbst Arbeitsergebnisse in der Klasse oder auf der Schul-Homepage[2] medial zu präsentieren, fördern die Eigeninitiative und Eigentätigkeit der Schüler. In den neuen multimedialen Lernumgebungen wird es möglich, Informationen aus den verschiedenen Fachgebieten durch Links miteinander zu verknüpfen. Das erlaubt Schülern komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Perspektiven und fachübergreifend zu bearbeiten. Das weltweite Informationsnetz ermöglicht neue Formen des Lernens über Ländergrenzen hinaus. Internationale Schulpartnerschaften per E-Mail schaffen Anlässe für das Erlernen von Sprachen und für das Verständnis anderer Kulturen. Auch die Schulpartnerschaft der Realschule Borgentreich mit dem College Marquenterre in Rue könnte durch E-Mail Kontakte belebt werden. Vernetztes Lernen ist anders und schafft bessere Ergebnisse. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler bis zu dreifach bessere Leistungen erbringen, wenn die neuen Medien in allen Fächern und Jahrgangsstufen zum Einsatz kommen und durch qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer vermittelt werden. Das Lernen mit den neuen Medien führt zudem zu deutlicher Motivationssteigerung bei allen Beteiligten: Die positive Wirkung des multimedialen Unterrichts auf das Lernverhalten ihrer Kinder sollte in allen Fächern genutzt werden. Der Medieneinsatz macht den Unterricht lebendiger, Schüler interessieren sich stärker für die behandelten Themen zu interessieren und der Unterricht wird durch den Einsatz von Multimedia effektiver. Neue
Medien verändern Unterricht und Schule Trotz der eindrucksvollen Ergebnisse muss vor überhöhten Erwartungen gewarnt werden. Neue Medien sind nicht die Neuauflage des »Nürnberger Trichters«. Sie können nicht die Anstrengung, den Fleiß und die Selbstdisziplin ersetzen, die notwendig sind, um Lernen erfolgreich zu machen. Das gilt bei aller Arbeitserleichterung auch für die Tätigkeit der Lehrkräfte. Neue Medien können die genannten Qualitäten erst entfalten, wenn der Unterricht verändert wird. Um sich in der Informationsgesellschaft zu orientieren, müssen Schüler lernen, sich selbständig Informationen zu beschaffen, zu bewerten, auszuwählen und kreativ zu nutzen. Das lernt man nicht durch einen Lehrervortrag, sondern indem man es selbst tut. Die moderne Arbeitswelt hat sich auch durch Informationstechnologien drastisch verändert. Wir wollen in unserer Schule eine Vielfalt an Unterrichtsformen, Projektunterricht, Teamarbeit, Problemorientierung, um - gekoppelt mit den Errungenschaften der neuen Medien - bei Schülerinnen und Schülern die Schlüsselqualifikationen für die Informationsgesellschaft auszubilden. Dabei bestimmt Medienkompetenz neben Sachkenntnis, kommunikativen und sozialen Fähigkeiten und der Kompetenz, eigenständig zu lernen und sich weiterzubilden sowie Probleme selbständig zu lösen, den Zugang zur Arbeitswelt. Eine Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler gerade in diesem Bereich eröffnet neue Chancen. Die Grundlagen der neuen Kulturtechnik Medienkompetenz müssen deshalb in den Schulen vermittelt werden, und zwar für alle Schüler von allen Lehrkräften. Derzeit hängt noch zu viel vom Engagement einzelner Lehrkräfte ab. Wenn Medienbildung einen festen Platz im Stundenplan bekommen soll, müssen sich Schulen verändern. Auch die Realschule Borgentreich muss sich darauf einstellen. Notwendigkeit
neuer Vernetzung Die Realschule Borgentreich nimmt diese Punkte ernst und hat deswegen ihr Schulprogramm entsprechend formuliert. Einer der Schwerpunkte unserer Schule ist die Auseinandersetzung mit den neuen Medien. Aber dieses Ziel lässt sich nur erreichen, wenn man von technischer Seite entsprechende Voraussetzungen schafft. Hierzu ist es notwendig, die jetzt schon vorhandene Struktur der Schulvernetzung sinnvoll auszubauen. Ziele
in den einzelnen Jahrgangsstufen
Grundsätzlich sollen alle Schüler in die Arbeit mit dem PC eingeführt werden und sicher beherrschen. Bereits mit Beginn des 5. Schuljahres müssen alle Schüler eine Einführung in die Nutzung der Schulcomputer erhalten. Die folgende Tabelle zeigt nur einige Möglichkeiten des Einsatzes der neuen Technologien in den verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen an der Realschule Borgentreich. Die fettgedruckten Inhalte sind verbindliche Themen!
Software,
die auf allen Schülerrechnern zur Verfügung steht ·
Betriebssystem
Windows 2000 ·
Microsoft
Office 2000/2003 (Class in a Box – Lizenzen) · Photodraw (Bildbearbeitung) · IrfanView (Bildbetrachtung) · Frontpage · Mindmanager · AV Geotrainer Amerigo Vespucci · Funkyplot (Grafen mathematischer Funktionen) · Software zum Französich Lehrbuch (Vokabeln und Grammatik) Informatikraum
1 18 Rechner mit Diskettenlaufwerk, CD-Raum LW, 1 Lehrerrechner zusätzlich mit einem CD Brenner ausgestattet. Auf dem Lehrerrechner ist als Software Master-Eye 4.0 installiert, so ist eine Videovernetzung eingeschränkt möglich. Zusätzlich sind noch „alte“, nicht vernetzte Geräte im Einsatz (Robotersteuerung). Netzwerk Laserdrucker, Farbdrucker, Beamer, Speicherkarten Lesegerät Digitale Kamera Modelle für Robotersteuerung, Styroporschneider Ca. 4 „alte“ Rechner (für Robotersteuerung, Styroporschneider) 5 neue Rechner mit Diskettenlaufwerk, CD/DVD LW, 3 alte Rechner mit Diskettenlaufwerk, CD-Raum LW, Laserdrucker 1 Rechner mit Diskettenlaufwerk, CD/DVD LW, 1 Farbdrucker Schulleiter: PC (Win XP Prof.) mit DVD Laufwerk und CD Brenner, Farbdrucker/Scanner/Fax (HP K85) Stellv. Schulleiterin: PC (Win XP Prof.) mit DVD Laufwerk und CD Brenner, Farbdrucker Sekretariat: PC (WIN 98), Netzwerkdrucker Duplex-Laserdrucker HP 2100 Lehrerzimmer: PC, Farbdrucker (DIN A3) Zusätzlich steht für den Einsatz in Klassenzimmern/für Konferenzen eine mobile Einheit bestehend aus Laptop (Wireless LAN), Beamer und DVD-Player zur Verfügung. Der Server steht im Vorbereitungsraum zum Informatikraum. Es handelt es sich um einen Win 2003 Domain-Server. Der Rechner ist ausgestattet mit zwei Festplatten (System und Daten). Als Client-Software dient momentan Windows 2000 auf den Schüler- und Verwaltungsrechnern und Windows XP Professional auf dem Rechner des Schulleiters und der stellv. Schulleiterin. Alle Schüler melden sich beim Server an, nur hier sollte gespeichert werden. Für die Internetanbindung steht ein Router zu Verfügung, über den „Schulen ans Netz Anschluss“ der Telekom ist ein kostenfreies Zugang jederzeit möglich. Zur Sicherung der Daten dient eine externe Festplatte auf der in möglichst regelmäßigen Abständen eine Sicherung der Daten und des Systems erfolgen sollte. Die Kennwörter für die Administration der Clients, des Servers oder des Routers sowie die IP-Adressen der einzelnen Computer sind nur den Administratoren (bzw. dem Medienbeauftragten) bekannt. Die Schüler und Lehrer melden sich mit ihrem Benutzernamen und persönlichen Kennwort am System an. Eine Anmeldung am Client ist jederzeit unter dem Benutzernamen „Info“ ohne Kennwort möglich. Netzwerkanschlüsse
für alle Klassen/Fachräumen Fachräume (Biologie/Chemie- und Physikraum) sind bereits mit einem Netzwerkanschluss versehen. Für beide Räume sowie für den Musikraum/Medienraum sollte mittelfristig jeweils ein Beamer zur Verfügung stehen. Langfristig sollten auch die Klassenräume in die Vernetzung mit einbezogen werden. Die Einrichtung von Medienecken wäre als Alternative möglich. Die Schülerbibliothek im Sanitätsraum hat bereits einen Netzwerkanschluss. Auch für diesen Raum ist die Anschaffung eines PCs sinnvoll.
Die Evaluation ist ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung unseres Medienkonzeptes. Sie erfolgt auf verschiedenen Wegen. Es findet ein ständiger Austausch zwischen Lehrerkonferenz, Fachkonferenzen und der Medienkonferenz statt. Verbindliche
Themen in Klasse 5 und Klasse 8
Zunächst berichtet die Medienkonferenz der Lehrerkonferenz über die Festlegung der verbindlichen Themen für die Unterrichtsfächer. Nachdem diese Themen im Schuljahr 2003/04 in einem ersten Durchgang unterrichtet wurden, berichtet die Schulleitung der Lehrerkonferenz zu Ende des 2. Schulhalbjahres über die Durchführung des Grundlehrganges in der Klasse 6, in derselben Konferenz berichtet die/der Vorsitzende der Fachkonferenz Politik über die Durchführung des Projektes mit Power-Point. Weitere Berichte erfolgen immer zu Ende eines Schuljahres. In den Fachkonferenzen im ersten Schulhalbjahr 2003/2004 wird die Durchführung dieser Themen geplant und in den Stoffverteilungsplan verpflichtend aufgenommen. Weiterhin stellen die Fachkonferenzen fest, welche Lehrerfortbildungen nötig sind, um alle Lehrer/innen in die Lage zu versetzen, diese Themen auch zu unterrichten. Die Ergebnisse werden der Medienkonferenz und der Lehrerkonferenz berichtet. Zu Beginn des 1. Schulhalbjahres berichten die Fachkonferenzen schriftlich der Schulleitung (2. Konrektor) über die Durchführung ihrer Themen (was hat sich bewährt, was muss verändert werden?). Die Zusammenfassung wird der Lehrerkonferenz zur Kenntnis gebracht. Weitere Berichte erfolgen jährlich nach den ersten Fachkonferenzen. Auch nach diesem ersten Schritt wird das Medienkonzept Thema der Fachkonferenzen sein. Erfahrungen, Erfolge und Schwierigkeiten bei der Umsetzung werden ausgetauscht und an die Medien- bzw. die Lehrerkonferenz weitergeleitet. So kann das Medienkonzept der Schule ständig überprüft und entwickelt werden. Der zweite Weg der Evaluation ist die Befragung der Schüler. In jedem Schuljahr wird durch den Informatik-Kurs eine Umfrage über die tatsächliche Mediennutzung in den Unterrichtsfächern durchgeführt. Die Auswertung wird zeigen, wie das Medienkonzept umgesetzt wird und ist Grundlage für seine Weiterentwicklung – sowohl in den Fachkonferenzen als auch in der Medienkonferenz. Über mehrere Schuljahre kann so die Entwicklung der Mediennutzung an unserer Schule dokumentiert und planvoll ausgebaut werden.
Nutzungsordnung
der Computereinrichtungen Sollen die neuen Medien weiter gefördert werden, ist es unbedingt notwendig, die Nutzung der Medien zu regeln. Die nachfolgende Nutzungsordnung soll an alle Schülerinnen und Schüler ausgeteilt werden und dann von auch von den Eltern unterzeichnet werden. Schülerinnen und Schülern gerade der unteren Klassen muss der Inhalt dieser Ordnung erläutert werden. Zum pädagogischen Konzept der Realschule Borgentreich gehört, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, die modernen elektronischen Medien verantwortungsvoll und selbständig zu nutzen. Dazu ist es notwendig, dass sowohl die gesetzlichen als auch die von der Schule festgelegte Vorgaben beachtet werden. Sie sind in dieser Benutzungsordnung zusammengefasst und Bestandteil der Schulordnung. Die
wichtigsten Regeln für das Verhalten in den Computerräumen
Nutzungsberechtigung
Nutzungsberechtigt sind Angehörige und Schülerinnen
und Schüler der Realschule Borgentreich im Rahmen der Unterrichtsdurchführung.
Außerhalb des Unterrichts, z.B. für VHS-Kurse kann ein Nutzungsrecht gewährt
werden. Die Entscheidung darüber treffen die verantwortlichen
Netzadministratoren in Absprache mit der Schulleitung. Voraussetzung für die Erteilung einer
Nutzungsberechtigung ist die Einweisung der betreuenden Lehrperson durch die
Systemadministratoren. Schüler sind nur nutzungsberechtigt, wenn sie von der
aufsichtsführenden Lehrperson über die Nutzungsordnung belehrt worden sind. Alle Nutzer werden über diese Benutzerordnung
unterrichtet. Einmal zu jedem Schuljahresbeginn findet außerdem eine
Nutzerbelehrung statt, die im Klassenbuch protokolliert wird. Eingriffe in die Hard- und Softwareinstallation Die vorhandene Hard- und Software wird ausschließlich
durch die Systemadministratoren eingerichtet und gewartet. Eigenmächtige
Manipulationen, z.B. das Aufspielen neuer Programme oder Veränderungen in der
Systemkonfiguration, sind zu unterlassen. Sie führen häufig zu Fehlern, deren
Beseitigung für die Administratoren mit enormem Wartungsaufwand verbunden ist. Die Kosten (Sachmittel, Arbeitszeit), die zur
Beseitigung von vorsätzlich oder fahrlässig herbeigeführten Fehlfunktionen
anfallen, werden den Verursachern in Rechnung gestellt. Die Schule behält sich
in diesem Fall neben dem Entzug der Nutzungsberechtigung auch weitere
disziplinarische Maßnahmen vor. An den einzelnen Geräten des Computerraums arbeiten
täglich mehrere Personen. Jeder erwartet, mit der Technik in gewohnter Art und
Weise arbeiten zu können. Jeder noch so gut gemeinte Eingriff stellt eine Veränderung
dar, die das Ausüben erlernter Tätigkeiten behindert und somit stört. Benutzung
des Netzwerkes Das Anmelden im Netzwerk (einloggen) ist nur unter
dem zugewiesenen Nutzernamen gestattet. Jeder Nutzer ist für alle Aktivitäten
während seiner Arbeiten voll verantwortlich und trägt ggf. die rechtlichen
Konsequenzen. Die Arbeitsstation, an der sich ein Nutzer im Netz
angemeldet hat, ist durch diesen niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Nach Beendigung der Arbeit hat sich jeder an der
Arbeitsstation abzumelden, bzw. den Computer herunterzufahren wenn der Lehrer
dazu auffordert. Nutzung von Informationen aus dem Internet Der Nutzer verpflichtet sich, seinen Internetzugang
nicht zur Suche nach Gewalt verherrlichenden, demokratiefeindlichen,
pornographischen oder strafbaren Inhalten zu nutzen. Werden ihm solche Inhalte
dennoch zufällig angezeigt, sind sie wegzuklicken. Es dürfen keine
kostenpflichtigen Dienste oder Seiten aufgerufen werden. Das Kopieren von Daten aus dem Internet, das über
eine normale Recherche hinausgeht (Download), ist mit der Aufsicht abzusprechen.
Versenden von Informationen ins Internet Werden Informationen in das Internet versandt,
geschieht das unter dem Absendernamen der Realschule Borgentreich. Jede
versandte Information kann deshalb durch die Allgemeinheit der Internetnutzer
und -betreiber mit der Realschule Borgentreich in Zusammenhang gebracht werden.
Es ist deshalb grundsätzlich untersagt, den Internetzugang der Schule zur
Verbreitung von Informationen zu verwenden, die dazu geeignet sind, dem Ansehen
der Schule Schaden zuzufügen. Oberster Grundsatz ist die Achtung der Persönlichkeitsrechte
anderer Personen Jeder Nutzer hat sich im Internet korrekt und höflich zu
verhalten. Das bedeutet, dass Nachrichten oder Kommunikation jeder Art (Einträge
in Gästebücher, Emails, u. a.) immer unter Angabe des eigenen Namens erfolgen
und dass eine angemessene Sprache verwendet wird, die Beleidigungen, Schimpfwörter
sowie Geschmacklosigkeiten vermeidet. Das Ausfüllen von Online-Formularen ist ohne ausdrückliche
Aufforderung der aufsichtführenden Lehrperson untersagt. Kostenpflichtige
Bestellungen oder Verträge dürfen nicht über den schulischen Internetzugang
abgeschlossen werden. Es ist verboten, Informationen zu verschicken, die
rechtlichen Grundsätzen widersprechen. Dies gilt insbesondere für
rassistische, ehrverletzende, beleidigende oder aus anderen Gründen gegen
geltendes Recht verstoßende Nachrichten. Es gilt Grundsätze einzuhalten, wie sie beispielhaft
in der Netiquette (von ”Net-Etikette”), dem Knigge im Bereich der
Datenkommunikation, enthalten sind. Veröffentlichung
von Internetseiten und Urheberrechte In der
Öffentlichkeit wird die Schule durch die Schulleitung vertreten. Das Internet
ist in diesem Sinne Öffentlichkeit. Daher bedarf die Veröffentlichung von
Internetseiten (z. B. eine Online Schülerzeitung) der Genehmigung durch die Schulleitung oder einer von ihr
beauftragten Person. Gewaltverherrlichende, demokratiefeindliche, pornographische,
ehrverletzende oder strafbare Inhalte sind verboten. Auch der Verweis (Link) auf
derartige Inhalte ist zu unterlassen. Inhalte dieser Art werden von Lehrkräften
gelöscht. Für fremde Inhalte sind die Urheberrechte zu
beachten. So dürfen Texte, gescannte Bilder oder onlinebezogene Materialien nur
mit Erlaubnis der Urheber in eigene Internetseiten eingebunden werden. Es gelten
die üblichen Zitat- und Verweisregeln. Die Veröffentlichung von Fotos und Schülermaterialien
im Internet oder im Intranet sowie in Printmedien ist nur gestattet mit der
Genehmigung der Schülerinnen und Schülern und (bei minderjährigen) der
Erziehungsberechtigten. Hierzu ist eine schriftliche Einverständniserklärung
einzuholen. Verantwortlich für das Internetangebot und die
Bereitstellung von Informationen ist immer die Schule. Datenschutz und Datensicherheit Die auf den Arbeitsstationen und im Netzwerk zur Verfügung
stehende Software ist Eigentum der Schule. Die Realschule Borgentreich ist berechtigt, diese
Software für Ausbildungszwecke zu nutzen. Eine Nutzung für gewerbliche Zwecke
sowie eine Vervielfältigung oder Veräußerung ist nicht gestattet. Alle auf den Arbeitsstationen und im Netzwerk
befindlichen Daten (einschließlich persönlicher Daten) unterliegen dem Zugriff
des Netzwerkadministrators. Ein Rechtsanspruch der Nutzer auf den Schutz persönlicher
Daten im Netzwerk vor unbefugten Zugriffen gegenüber der Realschule
Borgentreich besteht nicht. Eine Geheimhaltung von Daten, die über das Internet
übertragen werden, kann in keiner Weise gewährleistet werden. Die
Bereitstellung von Informationen im Internet kommt damit einer Veröffentlichung
gleich. Es besteht daher kein Rechtsanspruch gegenüber der Realschule
Borgentreich auf Schutz solcher Daten vor unbefugten Zugriffen. Zuwiderhandlungen Nutzer, die unbefugt Software von den
Arbeitsstationen oder aus dem Netzwerk kopieren, machen sich strafbar und können
zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden. Zuwiderhandlungen gegen diese Ordnung können neben
dem Entzug der Nutzungsberechtigung für das Netzwerk, d.h. Ausschluss aus der
Lerngruppe, disziplinarische Maßnahmen nach sich ziehen. Für grob fahrlässig
oder mutwillig herbeigeführte Schäden haftet der Benutzer. Insbesondere
ein Missbrauch des Internet-Zugangs kann schwere disziplinarische Maßnahmen, z.
B. dem vorübergehenden oder generellen Ausschluss von der Nutzung der Computer
der Realschule Borgentreich nach sich ziehen. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine klassen- bzw. kursbezogene Nutzerkennung und erhalten ein Passwort, mit dem sie sich an vernetzten Computern der Schule anmelden können. Jede Schülerin und jeder Schüler trägt sich zu Beginn der Nutzung und die Nutzerliste für den jeweiligen PC ein. Nach Beendigung der Nutzung hat sich die Schülerin oder der Schüler am PC abzumelden. Für unter der Nutzerkennung erfolgte Handlungen werden Schülerinnen und Schüler verantwortlich gemacht. Das Passwort muss vertraulich gehalten werden. Für die Geheimhaltung des Kennwortes ist jeder selbst verantwortlich ist. Bei Bekannt werden muss ein Fachlehrer sofort benachrichtigt werden, damit das Kennwort geändert wird. Die Verwendung von Benutzernamen und Kennwörter anderer Personen ist untersagt, auch wenn die Daten bekannt geworden sind. |