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Realschule Borgentreich

 

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Medienerziehung und neue Technologien

 

An der Realschule Borgentreich werden Schüler/innen von medienkompetenten Lehrer/innen unterrichtet, um sie selbst zu medienkompetenten Bürgerinnen und Bürgern mit optimalen Berufschancen und gesellschaftlicher Verantwortung werden zu lassen.

Unsere Schule schafft Rahmenbedingungen, um die besonderen Fähigkeiten und Interessen der Schüler/innen im Umfeld der Neuen Technologien zu fördern.

Handlungsfelder Neue Medien und Technologien

Unsere Schule bietet Schüler/innen einen aktuellen Einblick in den sich ausbreitenden und zukunftssicheren Bereich der Medienberufe.

Die Nutzung multimedialer und ausgesuchter Lernsoftware in den einzelnen Fächern soll einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung des Unterrichts liefern.

Unsere Schule ermöglicht Lehrer/innen und Schüler/innen, sich mit den Mitteln der schulischen Computerausstattung und zusätzlich über Fortbildungsmaßnahmen zu qualifizieren.

Die Schule stärkt die Medienkompetenz der Schüler/innen.

Das Internet als Kommunikationsmittel und als Quelle für umfangreiche Recherchen soll für alle Schüler/innen und Lehrer/innen fester Bestandteil der Unterrichtsarbeit und ihrer Vorbereitung werden.

 

 

Pädagogische Begründung zum Netzwerkeinsatz

 

Angemessene Computerausstattung und Internet-Zugang sind Grundvoraussetzungen für die Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule. In Deutschland haben Schulen im Vergleich zu anderen fahrenden Industrienationen weiterhin großen Nachholbedarf, was die Ausstattung mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien betrifft. Vereinzelte Computerarbeitsplätze, selbst der schulische Computerraum, reichen nicht aus, um den alltäglichen Medienzugang für alle Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.

Nutzung von Computereinsatz in Schulen

 

Bisheriger Einsatz

 

Der Einsatz der Informations- und Kommunikationstechniken in Schulen hat sich in den letzten Jahren entscheidend verändert; er steht z. Zt. vor völlig neuen Herausforderungen. Es ging bisher im Wesentlichen um die Einrichtung eines Computerraumes, in dem die Informations- und Kommunikationstechnische Grundbildung vermittelt und ein Wahl(pflicht-)fach Informatik unterrichtet wurde. Die Realschule Borgentreich hat schon frühzeitig mit der Einrichtung eines Computerraumes begonnen und die notwendige Hard- und Software beschaffen können.

 

Momentane Entwicklung

 

In der zweiten Generation werden Computer und Computernetze über den Lerngegenstand hinaus nun auch als vielseitige Lernmittel eingesetzt. Sie können in ihrer Funktion als Automat, Werkzeug und/oder Medium in nahezu allen Fächern Bücher, Arbeitshefte und Folien sinnvoll ergänzen. Die Lernziele betreffen nicht die Technik selbst, sondern Arbeitstechniken wie das Recherchieren und Präsentieren von Informationen - allgemein gesprochen: Medienkompetenz oder Informations- und Kommunikationskompetenz. Für eine solche Integration der Technik in den Unterricht reicht ein Computerraum als Technikausstattung einer Schule nicht mehr aus. Ziel muss es sein, die Technik auch in Klassenräumen und Fachräumen zur Verfügung zu stellen. Sie muss, wie die traditionellen Medien, z.B. der  Overhead-Projektor immer dann verfügbar sein, wenn dies vom Unterrichtsinhalt her sinnvoll erscheint. Dabei geht es nicht nur um Computer, sondern auch um Peripherie-Geräte wie Drucker, Beamer u. ä., um die Vernetzung von Klassenräumen und die Schulverkabelung, Telekommunikationsanschlüsse und Internetzugänge, Verbrauchsmaterial und laufende Telekommunikationskosten, Schulung und Wartung des Systems.

Wir haben versucht, den neuen Anforderungen durch Einrichtung eines zweiten kleinen Rechnerraumes im ehemaligen Textilraum gerecht zu werden. Auch dieser Raum bietet für kleine Schülergruppen die Möglichkeit im Internet zu arbeiten oder die an der Schule vorhandene Software zu nutzen. Durch schulinterne und externe Schulungen[1] sind und werden immer mehr Kolleginnen und Kollegen in die Lage versetzt, die neuen Möglichkeiten zu nutzen.

 

Neue Medien verändern das Lernen

 

Mit neuen Medien lässt sich anderes besser lernen. Besser deshalb, weil Multimedia/Internet im Vergleich zu herkömmlichen Medien neue Qualitäten besitzen. Multimedia/Internet integriert unterschiedliche Medienarten und Darstellungsformen (Text, Bild, Film, Ton, Daten, Zahlen, Grafiken) und macht Sachverhalte anschaulicher. Durch die Funktionsvielfalt der Information, Illustration und Simulation werden motivierende neue Lernzugänge erschlossen.

Neue Medien sind interaktiv. Schüler können im Rahmen der Mediennutzung Rückfragen stellen, Antworten bekommen und Lerntempo und Schwierigkeitsgrad selbst bestimmen. Interaktions-, Kommunikations- und Informationsanlässe und die Möglichkeit, selbst Arbeitsergebnisse in der Klasse oder auf der Schul-Homepage[2] medial zu präsentieren, fördern die Eigeninitiative und Eigentätigkeit der Schüler.

In den neuen multimedialen Lernumgebungen wird es möglich, Informationen aus den verschiedenen Fachgebieten durch Links miteinander zu verknüpfen. Das erlaubt Schülern komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Perspektiven und fachübergreifend zu bearbeiten. Das weltweite Informationsnetz ermöglicht neue Formen des Lernens über Ländergrenzen hinaus. Internationale Schulpartnerschaften per E-Mail schaffen Anlässe für das Erlernen von Sprachen und für das Verständnis anderer Kulturen. Auch die Schulpartnerschaft der Realschule Borgentreich mit dem College Marquenterre in Rue könnte durch E-Mail Kontakte belebt werden.

Vernetztes Lernen ist anders und schafft bessere Ergebnisse. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler bis zu dreifach bessere Leistungen erbringen, wenn die neuen Medien in allen Fächern und Jahrgangsstufen zum Einsatz kommen und durch qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer vermittelt werden. Das Lernen mit den neuen Medien führt zudem zu deutlicher Motivationssteigerung bei allen Beteiligten: Die positive Wirkung des multimedialen Unterrichts auf das Lernverhalten ihrer Kinder sollte in allen Fächern genutzt werden. Der Medieneinsatz macht den Unterricht lebendiger, Schüler interessieren sich stärker für die behandelten Themen zu interessieren und der Unterricht wird durch den Einsatz von Multimedia effektiver.

 

Neue Medien verändern Unterricht und Schule

 

Trotz der eindrucksvollen Ergebnisse muss vor überhöhten Erwartungen gewarnt werden. Neue Medien sind nicht die Neuauflage des »Nürnberger Trichters«. Sie können nicht die Anstrengung, den Fleiß und die Selbstdisziplin ersetzen, die notwendig sind, um Lernen erfolgreich zu machen. Das gilt bei aller Arbeitserleichterung auch für die Tätigkeit der Lehrkräfte. Neue Medien können die genannten Qualitäten erst entfalten, wenn der Unterricht verändert wird. Um sich in der Informationsgesellschaft zu orientieren, müssen Schüler lernen, sich selbständig Informationen zu beschaffen, zu bewerten, auszuwählen und kreativ zu nutzen. Das lernt man nicht durch einen Lehrervortrag, sondern indem man es selbst tut.

Die moderne Arbeitswelt hat sich auch durch Informationstechnologien drastisch verändert. Wir wollen in unserer Schule eine Vielfalt an Unterrichtsformen, Projektunterricht, Teamarbeit, Problemorientierung, um - gekoppelt mit den Errungenschaften der neuen Medien - bei Schülerinnen und Schülern die Schlüsselqualifikationen für die Informationsgesellschaft auszubilden.

Dabei bestimmt Medienkompetenz neben Sachkenntnis, kommunikativen und sozialen Fähigkeiten und der Kompetenz, eigenständig zu lernen und sich weiterzubilden sowie Probleme selbständig zu lösen, den Zugang zur Arbeitswelt. Eine Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler gerade in diesem Bereich eröffnet neue Chancen.

Die Grundlagen der neuen Kulturtechnik Medienkompetenz müssen deshalb in den Schulen vermittelt werden, und zwar für alle Schüler von allen Lehrkräften. Derzeit hängt noch zu viel vom Engagement einzelner Lehrkräfte ab. Wenn Medienbildung einen festen Platz im Stundenplan bekommen soll, müssen sich Schulen verändern. Auch die Realschule Borgentreich muss sich darauf einstellen.

 

Notwendigkeit neuer Vernetzung

 

Die Realschule Borgentreich nimmt diese Punkte ernst und hat deswegen ihr Schulprogramm entsprechend formuliert. Einer der Schwerpunkte unserer Schule ist die Auseinandersetzung mit den neuen Medien.

Aber dieses Ziel lässt sich nur erreichen, wenn man von technischer Seite entsprechende Voraussetzungen schafft. Hierzu ist es notwendig, die jetzt schon vorhandene Struktur der Schulvernetzung sinnvoll auszubauen.

 

 

Ziele in den einzelnen Jahrgangsstufen

 

Klasse 5

Sicherer Umgang im Schulnetzwerk

Internet Recherche mit dem Internet-Explorer

Erste Kenntnisse in WINWORD und POWERPOINT

Arbeiten mit Lernprogrammen wie z.B.:

            Amerigo Vespucci Geografietrainer

Erwerb des Computerführerscheines.

Klasse 6

Sicherer Umgang mit dem Textverarbeitungsprogramm WINWORD

Erste Erfahrungen mit EXCEL und dem MINDMANAGER

Klasse 7

Tastschreiben am Computer

Kennen lernen weiterer Lernprogramme

Klasse 8

Fundierte Kenntnisse im Textverarbeitungsprogramm WINWORD

Klasse 9

Lösung (mathematischer Probleme) mit EXCEL,

Grafische Darstellungen

Arbeiten mit FRONTPAGE (Referate, Schulhomepage, …)

Klasse 10

Einsatz des MINDMANAGERS/FRONTPAGE/POWERPOINT für Präsentationen/Referate/Facharbeiten

 

Verbindliche Themen

 

Grundsätzlich sollen alle Schüler in die Arbeit mit dem PC eingeführt werden und sicher beherrschen. Bereits mit Beginn des 5. Schuljahres müssen alle Schüler eine Einführung in die Nutzung der Schulcomputer erhalten. Die folgende Tabelle zeigt nur einige Möglichkeiten des Einsatzes der neuen Technologien in den verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen an der Realschule Borgentreich. Die fettgedruckten Inhalte sind verbindliche Themen!

 

Klasse

Fach

Inhalte

Bemerkungen

5

 

In der Jahrgangsstufe 5 ist ein Kurs „allgemeinen Einführung in die Handhabung des Computers“ verbindlich:

 

Anmeldung, Benutzername, Kennwort

Nutzungsordnung

Tastatur

Maus

Texteingabe,

Speichern im eigenen Verzeichnis auf dem Server, Öffnen

erste Formatierungen

Lernspiele (z. B.: Geotrainer)

Einfache Suchaufgaben im Internet

Einfaches Projekt mit POWERPOINT (z.B.: Unser Land NRW)

Um eine intensive Betreuung der Anfänger zu erreichen, sind folgende Modelle denkbar (je nach Unterrichtsverteilung, bzw. falls genügend Lehrerstunden zur Verfügung stehen):

Die Jahrgänge 5 und 6 erhalten 1 Stunde zusätzlichen Unterricht in Informatik.

Ein Fachlehrer übernimmt die Einführung in seinen Fachstunden (z.B. 1 Stunde Ek und 1 Stunde Informatik bis zum Ende des 1. Halbjahres)

Zwei Wstd. werden für das erste Halbjahr in die Randstunden gelegt, jeweils die halbe Klasse nimmt am Informatikunterricht teil, damit jeder Schüler einen eigenen Computer zur Verfügung hat.

 

Am Ende des 1. Halbjahres erhalten die Schüler einen Computerführerschein (s. Anhang), der ihnen die Grundkenntnisse bestätigt.

 

Jeder Schüler erhält einen eigenen Benutzernamen (name.erstezweibuchstabenvorname) und wählt ein Kennwort um sich am Server anzumelden

 

5

EK

Informationsbeschaffung mit Hilfe des Computers/Internets, z.B.: Länder- und Städtedaten

 

Infos über die Stadt Borgentreich und den Kreis Höxter,

Städte in NRW

Wetterkarte aus dem Internet

Schulhomepage

 

Die SchülerInnen erhalten einen Internet-Führerschein. Schüler und Eltern unterschreiben die Nutzungsvereinbarung und die Einverständniserklärung Internetnutzung

Im Medienraum kann sowohl mit den Computern als auch mit herkömmlichen Nachschlagewerken gearbeitet werden

5

De

Umgang mit einem digitalen Lexikon

Einfaches Unterrichtsprojekt mit WINWORD, z.B. Einladung zum Geburtstag (Zeichenformatierung)

 

5

Ek

Geotrainer Deutschland

Geeignet auch für Vertretungsstunden

6

De

Ek

Ma

Planung einer Klassenfahrt:

Programm (Winword)

Kostenaufstellung (Excel)

Informationsbeschaffung (z.B. Google)

 

Fächerübergreifender Unterricht

7

Ku

Gebrauch der Digitalen Kamera, Scanner Einfügen von Bildern in WINWORD (Zwischenablage)

Bildbeschreibung

Bildbearbeitung

 

7

AG od. PK

Tastschreiben am PC WINWORD

In einer (freiwilligen AG) wird für alle Schüler der Kurs Tastschreiben in 5 Stunden angeboten. Die Unterrichtsmaterialien der Fa. ATS kosten ca. 22 Euro. Drei Kollegen sind ausgebildete und lizenzierte Trainer

7

De

POWERPOINT:

Darstellung der Klassenfahrt

Vortrag/Referat

 

8

De

Projekt „Zeitung“ (WINWORD)

Sicherer Umgang mit WINWORD

8

Pk

Internet Recherchen zu aktuellen politischen Ereignissen

Vorbereitung Praktikum (Infos über Berufe/Betriebe)

Kritischer Umgang mit dem Internet, z.B. Überprüfung der Inhalte auf Wahrheitsgehalt/Seriosität

Datenschutz

8

F

E-Mail Projekt (OUTLOOK):

Schulpartnerschaft mit dem College in Rue

 

8

Ku

Entwurf und Gestaltung eines Plakates mit PAINT/MICROGRAPHIX/PICTURE PUBLISHER

 

9

Pk

Auswertung des Betriebspraktikums (MINDMANAGER und/oder POWERPOINT)

Spätestens in der Jahrgangsstufe 9 sollten Schüler z.B. im Fach Politik die Präsentation mit Power Point oder mit dem Mindmanager kennen lernen. Die Power- Point– Präsentation kann sowohl in der Vor- als auch in der Nachbereitung des Betriebspraktikums eingesetzt werden, z.B. zum Vorstellen von Berufsbildern oder zur Präsentation von Teilen der Praktikumsmappe, etwa des Arbeitsplatzes.

9

De

Bewerbungsschreiben, Lebenslauf (WINWORD)

 

 

9/10

F

Vokabel- und Grammatiktrainer

Lernprogramm zum Schulbuch

9/10

AG

SW

Pk

Robotersteuerung

CAD/CAM

Warenhaus

EXCEL: Bundesjugendspiele,

Teilnahme am Planspiel Börse

Auswirkungen der Neuen Technologien auf die Arbeitswelt/Produktionsprozesse

Die Teilnahme am Börsenspiel der Sparkassen kann im Politikunterricht oder in den Pflichtarbeitsgemeinschaften erfolgen.

 

9

Pk

„Machs richtig – online“

Berufswahlvorbereitung

9/10

 

Referate (MINDMANAGER/POWEROINT)

 

9/10

AG

Pflege der Schulhomepage (FRONTPAGE)

Entweder im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts II oder in einer freiwilligen AG

 


 

Software, die auf allen Schülerrechnern zur Verfügung steht

 

·       Betriebssystem Windows 2000

·       Microsoft Office 2000/2003 (Class in a Box – Lizenzen)

·       Photodraw (Bildbearbeitung)

·       IrfanView (Bildbetrachtung)

·       Frontpage

·       Mindmanager

·       AV Geotrainer Amerigo Vespucci

·       Funkyplot (Grafen mathematischer Funktionen)

·       Software zum Französich Lehrbuch (Vokabeln und Grammatik)

 

Vorhandene Hardware

Informatikraum 1

18 Rechner mit Diskettenlaufwerk, CD-Raum LW,

1 Lehrerrechner zusätzlich mit einem CD Brenner ausgestattet. Auf dem Lehrerrechner ist als Software Master-Eye 4.0 installiert, so ist eine Videovernetzung eingeschränkt möglich.

Zusätzlich sind noch „alte“, nicht vernetzte Geräte im Einsatz (Robotersteuerung).

Netzwerk Laserdrucker, Farbdrucker, Beamer, Speicherkarten Lesegerät

Digitale Kamera

Modelle für Robotersteuerung, Styroporschneider

Ca. 4 „alte“ Rechner (für Robotersteuerung, Styroporschneider)

 

Informatikraum 2 (Textilraum)

 5 neue Rechner mit Diskettenlaufwerk, CD/DVD LW,

3 alte Rechner mit Diskettenlaufwerk, CD-Raum LW,

Laserdrucker

 

SV Raum

1  Rechner mit Diskettenlaufwerk, CD/DVD LW,

1 Farbdrucker

 

Verwaltung

Schulleiter: PC (Win XP Prof.) mit DVD Laufwerk und CD Brenner, Farbdrucker/Scanner/Fax (HP K85)

Stellv. Schulleiterin: PC (Win XP Prof.) mit DVD Laufwerk und CD Brenner, Farbdrucker

Sekretariat: PC (WIN 98), Netzwerkdrucker Duplex-Laserdrucker HP 2100

Lehrerzimmer: PC, Farbdrucker (DIN A3)

 

Zusätzlich steht für den Einsatz in Klassenzimmern/für Konferenzen eine mobile Einheit bestehend aus Laptop (Wireless LAN), Beamer und DVD-Player zur Verfügung.

 

Server

 

Der Server steht im Vorbereitungsraum zum Informatikraum. Es handelt es sich um einen Win 2003 Domain-Server. Der Rechner ist ausgestattet mit zwei Festplatten (System und Daten). Als Client-Software dient momentan Windows 2000 auf den Schüler- und Verwaltungsrechnern und Windows XP Professional auf dem Rechner des Schulleiters und der stellv. Schulleiterin. Alle Schüler melden sich beim Server an, nur hier sollte gespeichert werden. Für die Internetanbindung steht ein Router zu Verfügung, über den „Schulen ans Netz Anschluss“ der Telekom ist ein kostenfreies Zugang jederzeit möglich. Zur Sicherung der Daten dient eine externe Festplatte auf der in möglichst regelmäßigen Abständen eine Sicherung der Daten und des Systems erfolgen sollte.

Die Kennwörter für die Administration der Clients, des Servers oder des Routers sowie die IP-Adressen der einzelnen Computer sind nur den Administratoren (bzw. dem Medienbeauftragten) bekannt.

Die Schüler und Lehrer melden sich mit ihrem Benutzernamen und persönlichen Kennwort am System an.

Eine Anmeldung am Client ist jederzeit unter dem Benutzernamen „Info“ ohne Kennwort möglich.

 

Netzwerkanschlüsse für alle Klassen/Fachräumen

 

Fachräume (Biologie/Chemie- und Physikraum) sind bereits mit einem Netzwerkanschluss versehen. Für beide Räume sowie für den Musikraum/Medienraum sollte mittelfristig jeweils ein Beamer zur Verfügung stehen.

Langfristig sollten auch die Klassenräume in die Vernetzung mit einbezogen werden.

Die Einrichtung von Medienecken wäre als Alternative möglich.

Die Schülerbibliothek im Sanitätsraum hat bereits einen Netzwerkanschluss. Auch für diesen Raum ist die Anschaffung eines PCs sinnvoll.

Evaluation

 

Die Evaluation ist ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung unseres Medienkonzeptes. Sie erfolgt auf verschiedenen Wegen.

Es findet ein ständiger Austausch zwischen Lehrerkonferenz, Fachkonferenzen und der Medienkonferenz statt.

 

Verbindliche Themen in Klasse 5 und Klasse 8

 

Zunächst berichtet die Medienkonferenz der Lehrerkonferenz über die Festlegung der verbindlichen Themen für die Unterrichtsfächer. Nachdem diese Themen im Schuljahr 2003/04 in einem ersten Durchgang unterrichtet wurden, berichtet die Schulleitung der Lehrerkonferenz zu Ende des 2. Schulhalbjahres über die Durchführung des Grundlehrganges in der Klasse 6, in derselben Konferenz berichtet die/der Vorsitzende der Fachkonferenz Politik über die Durchführung des Projektes mit Power-Point. Weitere Berichte erfolgen immer zu Ende eines Schuljahres.

 

Fächerspezifischen Themen

 

In den Fachkonferenzen im ersten Schulhalbjahr 2003/2004 wird die Durchführung dieser Themen geplant und in den Stoffverteilungsplan verpflichtend aufgenommen. Weiterhin stellen die Fachkonferenzen fest, welche Lehrerfortbildungen nötig sind, um alle Lehrer/innen in die Lage zu versetzen, diese Themen auch zu unterrichten. Die Ergebnisse werden der Medienkonferenz und der Lehrerkonferenz berichtet.

Zu Beginn des 1. Schulhalbjahres berichten die Fachkonferenzen schriftlich der Schulleitung (2. Konrektor) über die Durchführung ihrer Themen (was hat sich bewährt, was muss verändert werden?). Die Zusammenfassung wird der Lehrerkonferenz zur Kenntnis gebracht. Weitere Berichte erfolgen jährlich nach den ersten Fachkonferenzen.

Auch nach diesem ersten Schritt wird das Medienkonzept Thema der Fachkonferenzen sein. Erfahrungen, Erfolge und Schwierigkeiten bei der Umsetzung werden ausgetauscht und an die Medien- bzw. die Lehrerkonferenz weitergeleitet. So kann das Medienkonzept der Schule ständig überprüft und entwickelt werden.

 

Schülerevaluation

 

Der zweite Weg der Evaluation ist die Befragung der Schüler.

In jedem Schuljahr wird durch den Informatik-Kurs eine Umfrage über die tatsächliche Mediennutzung in den Unterrichtsfächern durchgeführt. Die Auswertung wird zeigen, wie das Medienkonzept umgesetzt wird und ist Grundlage für seine Weiterentwicklung – sowohl in den Fachkonferenzen als auch in der Medienkonferenz.

Über mehrere Schuljahre kann so die Entwicklung der Mediennutzung an unserer Schule dokumentiert und planvoll ausgebaut werden.

Nutzungsordnung der Computereinrichtungen

 

Sollen die neuen Medien weiter gefördert werden, ist es unbedingt notwendig, die Nutzung der Medien zu regeln. Die nachfolgende Nutzungsordnung soll an alle Schülerinnen und Schüler ausgeteilt werden und dann von auch von den Eltern unterzeichnet werden. Schülerinnen und Schülern gerade der unteren Klassen muss der Inhalt dieser Ordnung erläutert werden.

 

Allgemeines

Zum pädagogischen Konzept der Realschule Borgentreich gehört, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, die modernen elektronischen Medien verantwortungsvoll und selbständig zu nutzen. Dazu ist es not­wendig, dass sowohl die gesetzlichen als auch die von der Schule festgelegte Vorgaben beachtet wer­den. Sie sind in dieser Benutzungsordnung zusammengefasst und Bestandteil der Schulordnung.

 

 Regeln für die Nutzung

 

Die wichtigsten Regeln für das Verhalten in den Computerräumen

Den Anweisungen der Aufsicht führenden Personen Folge leisten.
Alle Unregelmäßigkeiten dem aufsichtsführenden Lehrer melden!
In den Computerräumen nicht essen oder trinken, Jacken und Mäntel gehören an die Garderobe
Nur mit dem eigenen Benutzernamen am Netz anmelden.
Zur eigenen Sicherheit das Nutzerkennwort geheim halten.
Das Chatten ist nicht erlaubt.
Vor dem Verlassen des Raumes ist der Arbeitsplatz aufzuräumen. Die Stühle sollen unter die Tische gerückt werden. Nach dem Herunterfahren der Geräte den Bildschirm abstellen.
Der Server bleibt stets eingeschaltet. Er darf nur von den Administratoren bedient werden.
Keine mitgebrachten Programme installieren oder starten.
Keine unbefugten Kopien von Programmen oder Daten herstellen.
Das Kopieren von Daten, Veränderungen der Installation, des Bildschirms und Konfiguration der Arbeitsstationen und des Netzwerkes sowie Manipulationen an der Hardwareausstattung sind grundsätzlich untersagt.
Das Abspeichern von Daten auf Disketten oder das Laden von Daten von mitgebrachten Disketten bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des aufsichtsführenden Lehrers.

 

Nutzungsberechtigung

Nutzungsberechtigt sind Angehörige und Schülerinnen und Schüler der Realschule Borgentreich im Rahmen der Unterrichtsdurchführung. Außerhalb des Unterrichts, z.B. für VHS-Kurse kann ein Nutzungsrecht gewährt werden. Die Entscheidung darüber treffen die verantwortlichen Netzadministratoren in Absprache mit der Schulleitung.

Voraussetzung für die Erteilung einer Nutzungsberechtigung ist die Einweisung der betreuenden Lehrperson durch die Systemadministratoren. Schüler sind nur nutzungsberechtigt, wenn sie von der aufsichtsführenden Lehrperson über die Nutzungsordnung belehrt worden sind.

Alle Nutzer werden über diese Benutzerordnung unterrichtet. Einmal zu jedem Schuljahresbeginn findet außerdem eine Nutzerbelehrung statt, die im Klassenbuch protokolliert wird.

 

Eingriffe in die Hard- und Softwareinstallation

Die vorhandene Hard- und Software wird ausschließlich durch die Systemadministratoren eingerichtet und gewartet. Eigenmächtige Manipulationen, z.B. das Aufspielen neuer Programme oder Veränderungen in der Systemkonfiguration, sind zu unterlassen. Sie führen häufig zu Fehlern, deren Beseitigung für die Administratoren mit enormem Wartungsaufwand verbunden ist.

Die Kosten (Sachmittel, Arbeitszeit), die zur Beseitigung von vorsätzlich oder fahrlässig herbeigeführten Fehlfunktionen anfallen, werden den Verursachern in Rechnung gestellt. Die Schule behält sich in diesem Fall neben dem Entzug der Nutzungsberechtigung auch weitere disziplinarische Maßnahmen vor.

An den einzelnen Geräten des Computerraums arbeiten täglich mehrere Personen. Jeder erwartet, mit der Technik in gewohnter Art und Weise arbeiten zu können. Jeder noch so gut gemeinte Eingriff stellt eine Veränderung dar, die das Ausüben erlernter Tätigkeiten behindert und somit stört.

 

Benutzung des Netzwerkes

 

Das Anmelden im Netzwerk (einloggen) ist nur unter dem zugewiesenen Nutzernamen gestattet. Jeder Nutzer ist für alle Aktivitäten während seiner Arbeiten voll verantwortlich und trägt ggf. die rechtlichen Konsequenzen.

Die Arbeitsstation, an der sich ein Nutzer im Netz angemeldet hat, ist durch diesen niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

Nach Beendigung der Arbeit hat sich jeder an der Arbeitsstation abzumelden, bzw. den Computer herunterzufahren wenn der Lehrer dazu auffordert.

 

Nutzung von Informationen aus dem Internet

Der Nutzer verpflichtet sich, seinen Internetzugang nicht zur Suche nach Gewalt verherrlichenden, demokratiefeindlichen, pornographischen oder strafbaren Inhalten zu nutzen. Werden ihm solche Inhalte dennoch zufällig angezeigt, sind sie wegzuklicken. Es dürfen keine kostenpflichtigen Dienste oder Seiten aufgerufen werden.

Das Kopieren von Daten aus dem Internet, das über eine normale Recherche hinausgeht (Download), ist mit der Aufsicht abzusprechen.

 

 

Versenden von Informationen ins Internet

Werden Informationen in das Internet versandt, geschieht das unter dem Absendernamen der Realschule Borgentreich. Jede versandte Information kann deshalb durch die Allgemeinheit der Internetnutzer und -betreiber mit der Realschule Borgentreich in Zusammenhang gebracht werden. Es ist deshalb grundsätzlich untersagt, den Internetzugang der Schule zur Verbreitung von Informationen zu verwenden, die dazu geeignet sind, dem Ansehen der Schule Schaden zuzufügen.

Oberster Grundsatz ist die Achtung der Persönlichkeitsrechte anderer Personen Jeder Nutzer hat sich im Internet korrekt und höflich zu verhalten. Das bedeutet, dass Nachrichten oder Kommunikation jeder Art (Einträge in Gästebücher, Emails, u. a.) immer unter Angabe des eigenen Namens erfolgen und dass eine angemessene Sprache verwendet wird, die Beleidigungen, Schimpfwörter sowie Geschmacklosigkeiten vermeidet.

Das Ausfüllen von Online-Formularen ist ohne ausdrückliche Aufforderung der aufsichtführenden Lehrperson untersagt. Kostenpflichtige Bestellungen oder Verträge dürfen nicht über den schulischen Internetzugang abgeschlossen werden.

Es ist verboten, Informationen zu verschicken, die rechtlichen Grundsätzen widersprechen. Dies gilt insbesondere für rassistische, ehrverletzende, beleidigende oder aus anderen Gründen gegen geltendes Recht verstoßende Nachrichten.

Es gilt Grundsätze einzuhalten, wie sie beispielhaft in der Netiquette (von ”Net-Etikette”), dem Knigge im Bereich der Datenkommunikation, enthalten sind.

 

Veröffentlichung von Internetseiten und Urheberrechte

In  der Öffentlichkeit wird die Schule durch die Schulleitung vertreten. Das Internet ist in diesem Sinne Öffentlichkeit. Daher bedarf die Veröffentlichung von Internetseiten (z. B. eine Online Schülerzeitung)  der Genehmigung durch die Schulleitung oder einer von ihr beauftragten Person.

 Gewaltverherrlichende, demokratiefeindliche, pornographische, ehrverletzende oder strafbare Inhalte sind verboten. Auch der Verweis (Link) auf derartige Inhalte ist zu unterlassen. Inhalte dieser Art werden von Lehrkräften gelöscht.

Für fremde Inhalte sind die Urheberrechte zu beachten. So dürfen Texte, gescannte Bilder oder onlinebezogene Materialien nur mit Erlaubnis der Urheber in eigene Internetseiten eingebunden werden. Es gelten die üblichen Zitat- und Verweisregeln.

Die Veröffentlichung von Fotos und Schülermaterialien im Internet oder im Intranet sowie in Printmedien ist nur gestattet mit der Genehmigung der Schülerinnen und Schülern und (bei minderjährigen) der Erziehungsberechtigten. Hierzu ist eine schriftliche Einverständniserklärung einzuholen.

Verantwortlich für das Internetangebot und die Bereitstellung von Informationen ist immer die Schule.

 

Datenschutz und Datensicherheit

Die auf den Arbeitsstationen und im Netzwerk zur Verfügung stehende Software ist Eigentum der Schule.

Die Realschule Borgentreich ist berechtigt, diese Software für Ausbildungszwecke zu nutzen. Eine Nutzung für gewerbliche Zwecke sowie eine Vervielfältigung oder Veräußerung ist nicht gestattet.

Alle auf den Arbeitsstationen und im Netzwerk befindlichen Daten (einschließlich persönlicher Daten) unterliegen dem Zugriff des Netzwerkadministrators.

Ein Rechtsanspruch der Nutzer auf den Schutz persönlicher Daten im Netzwerk vor unbefugten Zugriffen gegenüber der Realschule Borgentreich besteht nicht.

Eine Geheimhaltung von Daten, die über das Internet übertragen werden, kann in keiner Weise gewährleistet werden. Die Bereitstellung von Informationen im Internet kommt damit einer Veröffentlichung gleich. Es besteht daher kein Rechtsanspruch gegenüber der Realschule Borgentreich auf Schutz solcher Daten vor unbefugten Zugriffen.

Zuwiderhandlungen

Nutzer, die unbefugt Software von den Arbeitsstationen oder aus dem Netzwerk kopieren, machen sich strafbar und können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden.

Zuwiderhandlungen gegen diese Ordnung können neben dem Entzug der Nutzungsberechtigung für das Netzwerk, d.h. Ausschluss aus der Lerngruppe, disziplinarische Maßnahmen nach sich ziehen. Für grob fahrlässig oder mutwillig herbeigeführte Schäden haftet der Benutzer.

Insbesondere ein Missbrauch des Internet-Zugangs kann schwere disziplinarische Maßnahmen, z. B. dem vorübergehenden oder generellen Ausschluss von der Nutzung der Computer der Realschule Borgentreich nach sich ziehen.

 

Passwörter

 

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine klassen- bzw. kursbezogene Nutzerkennung und erhalten ein Passwort, mit dem sie sich an vernetzten Computern der Schule anmelden können. Jede Schülerin und jeder Schüler trägt sich zu Beginn der Nutzung und die Nutzerliste für den jeweiligen PC ein. Nach Beendigung der Nutzung hat sich die Schülerin oder der Schüler am PC abzumelden.

Für unter der Nutzerkennung erfolgte Handlungen werden Schülerinnen und Schüler verantwortlich gemacht. Das Passwort muss vertraulich gehalten werden.

Für die Geheimhaltung des Kennwortes ist jeder selbst verantwortlich ist. Bei Bekannt werden muss ein Fachlehrer sofort benachrichtigt werden, damit das Kennwort geändert wird.

Die Verwendung von Benutzernamen und Kennwörter anderer Personen ist untersagt, auch wenn die Daten bekannt geworden sind.